Mein Vorbild als Autorin / My role model as a writer

Mein Vorbild als Autorin

My role Model as a Writer

 

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Deutsch

Mein Vorbild als katholische Schriftstellerin ist Gertrud von Le Fort, die übrigens in meinem Geburtsjahr verstorben ist und viele Jahre in der Nähe von München gelebt hat (womit bereits die wichtigsten Gemeinsamkeiten mit meinem Leben genannt wären).

Sie entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. 

Ursprünglich protestantischen Glaubens, fühlte sie sich stark von der katholischen Kirche angezogen und konvertierte im Jahre 1926 in Rom zum katholischen Glauben.

Die römisch-katholische Kirche war für sie Mittlerin und sittliche Ordnungsmacht. In ihren Werken befasste sie sich mit den Themen persönliche Glaubensentscheidung, dem Sinn von Leid und Opfer, mit der Auseinandersetzung der Kirche mit dem Unglauben und der menschlichen Schwäche sowie mit  der psychologischen Darstellung seelischer Entwicklungen.

Hermann Hesse, der sie 1949 zusammen mit Martin Buber für den Literaturnobelpreis vorschlug, erklärte, Gertrud von le Fort sei „innerhalb des Hitlerschen Deutschland wohl die wertvollste, begnadetste Vertreterin der intellektuellen und religiösen Widerstandsbewegung“ gewesen.

Auch in diesem Bereich bestehen Schnittmengen mit meiner Person und den Inhalten meiner Werke.

Interessantes Detail: Im Jahr 1929 kam es zu einer persönlichen Begegnung mit Edith Stein, mit der sie einen regen Briefwechsel führte.

Text: © Andrea Pirringer


 
English
 
My role model as a Catholic writer is Gertrud von (of) Le Fort, who incidentally has died in the year I was born, and she lived for many years near Munich (which are the main similarities to my life). 
 
She developed into one of the most important writers of the 20th century.
 
Originally Protestant faith, she felt strongly attracted by the Catholic Church and converted in 1926 in Rome to the Catholic faith. 
 
In her view, the Roman Catholic Church was a mediator and moral peacekeeping power. In her works she dealt with the issues of personal choice of faith, the meaning of suffering and sacrifice, with the confrontation of the church with unbelief and of human weakness, and with the psychological representation of mental developments. 
 
Hermann Hesse, proposing her - together with Martin Buber - in 1949 for the Nobel Prize in Literature, explained, that Gertrud von le Fort has probably been "the most valuable, most gifted representative of the intellectual and religious resistance movement within the Hitler's Germany".
 
Also in these issues, there are intersections with my person and the contents of my works.
 
Interesting detail: In 1929 there was a personal encounter with Edith Stein, with whom she led a lively correspondence.
 
Text: © Andrea Pirringer
 

 

Buchtipp / Book tip:

Auch als Taschenbuch erhältlich:


 

 
Foto / Pic: privat / private, © Andrea Pirringer
 

 

 
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